Donnerstag, 8. Oktober 2015

Kleiner Erfolg

Es ist Abendessenszeit, habe Rohkost-Salat von gestern im Kühlschrank (Möhren, Sellerie, rote Beete, Apfel, Sonnenblumenkerne, Dressing), aber mir ist nach Suppe. Cremig, sähmig, sahnig soll sie sein. Ich zerkleinere zwei Handvoll Suppengemüse mit heißem Wasser im Mixer, koche es mir Gemüsebrühe kurz auf und gebe einen Esslöffel Creme Fraiche dazu.

Eine Hälfte kommt in den Teller, die zweite bleibt erst Mal stehen. "Ein ganzer Esslöffel Creme Fraiche?!" - brüllt der innere Kritiker und zeigt mir den Vogel. Er gibt sich aber geschlagen, so ganz nach dem Motto, bist dann selbst schuld, wenn du dick wirst.

Ich setze mich mit der Suppe an den Tisch, meine Hand greift automatisch zum Brot, dann spüre ich nochmal nach. Nein, es soll einfach nur cremig sein. Die Suppe hat Stückchen, das stört ein wenig, aber sie ist warm, deftig und so wunderbar sahnig. Nach der Suppe sitze ich am Tisch und bin einerseits ein wenig traurig, dass ich nichts mehr essen will (nicht mal den Rohkost-Salat), andererseits auch stolz auf mich. Ich habe mir die Mühe gemacht und diese Suppe nur für mich alleine gekocht.

Nun, um halb acht, also zwei Stunden später geh ich in die Küche und esse den Salat auf. Danke dir, mein lieber Körper, du zeigst mir immer deutlicher, was ich brauche. DANKE.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Kurzer Tagebucheintrag 7. Oktober 2015

Heute früh hatte ich sogar schon mein Sport-Outfit an und wollte die Übungen aus dem Buch "Turbo-Stoffwechsel" ausprobieren. Dann habe ich doch zu viel Zeit am PC vertrödelt. Ich sehe aber das schon als einen Fortschritt zu intuitiver Bewegung. Ich hatte wirklich Lust diese Übungen auszuprobieren.

Montag, 5. Oktober 2015

Lesezeichen aus "Turbo-Stoffwechsel"

Anfangs war ich etwas skeptisch und mich stören immer noch diese vielen "muss" und "sollte" im Buch, aber so wie es aussieht, muss man gar nicht so viel tun, um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Tägliche Muskelpflege (S. 46-47)
- täglich 9-Min-Workout (ein passendes Programm, um dahin zu kommen ist im Buch enthalten)
- täglich 30 Min. Bewegung (egal ob am Stück oder dreimal 10 Min.)
- jeden Tag entspannen

Das sind drei von zwölf Punkten, die ich mir raus gepickt habe. Hört sich alles relativ unkompliziert und machbar an, oder?

Wo eine Frage ist, das ist auch eine Antwort

Aus der heutigen Meditation von Deepak Chopra: Mit meinem Bewusstsein erschaffe ich gesunde Gewohnhteiten.

Bingo! Das passt sehr gut zu meiner Unsicherheit gestern. Esse ich unvegan aus Gewohnheit oder weil es mir nicht schmeckt? Wenn ich bewusst ein Wurststückchen kaue, dann merke ich, dass ich es mag, nur weil es so salzig und würzig ist. Was bringt mir diese Wurst also gerade? Würze, die mir im Leben wohl in dem Moment fehlt.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Vegan und intuitiv essen?

Bei Facebook hat eine Freundin den Link zum Film "Earthlings 2.0" geteilt und ich die erste halbe Stunde habe ich mir auf drei Teile aufteilen müssen, so grausam ist es. So viel Wut steigt in mir auf, so viel Trauer und Schuld.

Wenn ich Fleisch esse, dann bin ich für dieses Massaker mitverantwortlich, weil ich es ja mit meinem Geld unterstütze.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

FLASHMOB - Einfluss der Mutter auf die Töchter

Habe soeben ein Kurzvideo von Dove gesehen,  in dem Mütter gebeten wurden, aufzuschreiben, was sie an sich nicht nicht mögen. Parallel hat man das auch bei ihren Töchtern gemacht. Mich hat es zu Tränen gerührt, dass die Mädchen so ziemlich dieselben Sachen nannten, wie ihre Mütter.

Daher starte ich heute einen FLASHMOB und rufe euch alle zum Mitmachen auf.  Egal ob ihr Kinder habt oder nicht, es geht dabei um die Ausstrahlung, die hier verändert werden soll.

Kurzer Tagebucheintrag, 1. Oktober 2015

Ich lese gerade "Essen als Ersatz" von Geneen Roth und ihr Thema ist ja essen, nur wenn man Hunger hat. Heute habe ich mit den Kindern gut gefrühstückt, hatte zwar keinen so großen Hunger mehr, weil ich ein Glas Green Smoothie getrunken habe, aber es war ja nur ein halbe Birne, ein Knäckebrot und etwas Käse. Ich habe mit gegessen, ich konnte irgendwie nicht einfach daneben sitzen und Tee trinken. Muss noch schauen, warum das so ist.

Dann aber habe ich die Kinder zum Bus gebracht und mich zu Hause mit meinem Mann an den Tisch gesetzt. Wir hatten gestern eine recht muffelige Diskussion, er ist noch ein wenig sauer, ich habe Schuldgefühle. Er isst sein Butterbrot und danach noch den Grießpudding von gestern. Ich hole mir den Rest davon aus dem Kühlschrank und esse ihn auf. Ich weiß, dass ich keinen Hunger habe, ich fühle keinen, aber ich esse.

Das könnte mir den Tag vermiesen, aber ich versuche nun das Beste daraus zu machen. Statt geplantem Joggen werde ich die Nähprojekte endlich fertig machen. Mein Magen fühlt sich furchtbar an, er grummelt und schimpft mit mir, Völlegefühl und Blähungen. Es tut mir leid, lieber Magen, aber irgendwie geht es noch nicht anders. Noch nicht, irgendwann hoffentlich schon.